Very-Berry-Sommer-Kuchen / Very Berry Summer Cake


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Ich liebe Beeren – ob als Marmelade, im Joghurt, auf dem Kuchen oder einfach nur pur.

Die Sträucher hängen gerade voll mit diesen kleinen, reifen, süss-sauren Köstlichkeiten in satten Farben von hellrot über dunkelpink bis fast schwarz und warten nur darauf, endlich geerntet zu werden.

Und deshalb ist August der perfekte Monat, um sich und seinen Kaffeeklatsch-Gästen den Sonntag Nachmittag mit einem leckeren Beeren-Blechkuchen zu versüssen.

Sommerbeeren-Blechkuchen

Zutaten für ein Backblech (ca. 32 x 40 cm, mit Backpapier ausgelegt):

Teig
  • 1 Päckchen (7 g) Trockenhefe oder ein halber Würfel (21 g) Frischhefe
  • 500 g Weizenmehl
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 85 g extrafeiner Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1 verquirltes Ei
  • 75 g ungesalzene weiche Butter, zimmerwarm
Füllung
  • 5 EL Speisestärke
  • 5 EL extrafeiner Zucker
  • 750 g frische Sommerbeeren wie z.B. Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, rote Johannisbeeren – gewaschen und leicht trockengetupft
  • 40 g Semmelbrösel
  • Puderzucker zum Bestäuben
  • geschlagene Sahne als Beilage

Zubereitung:

  1. Die Hefe und das Mehl in einer Schüssel vermischen. Falls ihr frische Hefe verwendet, einfach die Hefe in etwas lauwarmer Milch auflösen.
  2. Milch, Zucker, Salz und die Hälfte des Eies in eine separate grosse Rührschüssel geben und gründlich miteinander vermengen.
  3. Das Mehl und die Hefe dazugeben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
  4. Zum Schluss die Butter hinzufügen und gut unterkneten.
  5. Den Teig mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 30 bis 60 min gehen lassen.
  6. Nachdem der Teig gegangen ist, den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.
  7. Für die Füllung die Speisestärke und den Zucker in einer separaten Schüssel verrühren. Die Beeren dazugeben und vorsichtig unterheben, sodass die Beeren ringsum mit der Zucker-Stärke-Mischung bedeckt sind. Beiseite stellen.
  8. Nun den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und so gross auswellen, dass er ca. 4 cm grösser ist als das Backblech.
  9. Den überstehenden Teig abschneiden und für das Teiggitter aufbewahren.
  10. Nun den ausgewellten Teig leicht mit Mehl bestäuben, locker 2-3 Mal zusammenfalten, auf das vorbereitete Backblech legen, wieder auseinanderfalten und leicht andrücken (er sollte am Rand etwas hochragen).
  11. Die Semmelbrösel auf den Teig streuen und anschliessend die Beerenfüllung gleichmässig darauf verteilen.
  12. Für das Teiggitter die Teigreste zusammenkneten, auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche auswellen, in lange Streifen schneiden und als Gitter auf den Kuchen legen, sodass ein Rautenmuster entsteht.
  13. Die Enden der Streifen gegebenenfalls mit etwas Wasser am Rand des Teigs andrücken und das Teiggitter mit dem restlichen Ei bestreichen.
  14. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen ca. 30 min goldgelb und knusprig backen. Sollte er vor Ablauf der Backzeit zu dunkel werden, mit Alufolie abdecken.
  15. Wenn der Kuchen fertig ist, aus dem Ofen nehmen, leicht abkühlen lassen und mit etwas Puderzucker bestäuben. Mit einem Klecks Sahne warm servieren.

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I just love berries – whether as jam, in yogurt, on cake or just pure.

The bushes are now full with those small, ripe, sweet-sour delicacies in rich colors going from light red over dark pink to almost black and are only waiting to be picked.

Therefore August is the perfect month to spoil your Sunday afternoon teatime guests with a delicious berry sheet cake.

Sheet cake with summer berries

Ingredients (for a baking sheet, 13 x 16 in (32 x 40 cm), lined with parchment paper):

Dough:
  • 1 packet (7 g) dry yeast or 1/2 cube (21 g) of fresh yeast
  • 3 1/3 cups (500 g) all purpose (wheat) flour
  • 1 cup (250 ml) lukewarm milk
  • 1/3 cup (85 g) superfine sugar
  • 1/2 teaspoon salt
  • 1 egg, lightly beaten
  • 2.6 oz (75 g) unsalted soft butter, room temperature
Filling:
  • 5 tablespoons cornstarch
  • 5 tablespoons superfine sugar
  • 1.7 lb (750 g) fresh summer berries like raspberries, blackberries, blueberries, red currants – washed and dabbed dry
  • 4 tablespoons (40 g) plain breadcrumbs
  • powdered sugar for decoration
  • whipped cream as topping if you like

Preparation:

  1. Mix the dry yeast and flour in a bowl. If you’re using fresh yeast, just dissolve the yeast with a bit of the lukewarm milk.
  2. In a big bowl add the milk, sugar, salt and half of the egg and mix well.
  3. Add the flour and yeast and knead until it becomes a firm and smooth dough.
  4. Finally add the butter to the dough and knead well.
  5. Cover the bowl with a kitchen towel and let rise in a warm place for appr. 30 to 60 minutes.
  6. After the dough has risen preheat the oven up to 350 °F (180 °C) (fan oven).
  7. For the filling combine in a separate the cornstarch and sugar, add the berries and mix very carefully until the berries are completely covered with the sugar starch mixture. Set aside.
  8. Put the dough on a lightly floured counter top and roll it out using a rolling pin. It should be appr. 2 in (4 cm) larger than the baking sheet.
  9. Cut off the overlapping dough and put aside for the lattice crust.
  10. Now dust a bit of flour over the rolled out dough, lightly fold it together 2 or 3 times, transfer it to the prepared backing sheet, unfold the dough and press it slightly forming a raised rim.
  11. Scatter the breadcrumbs on the dough and distribute the berry filling evenly.
  12. For the lattice crust knead the remaining dough, roll it out on the floured counter top, cut long stripes and place them on top of the cake forming a diamond pattern.
  13. Press the ends of the stripes firmly on the rim of the dough using possibly some water. Brush the crust with the rest of the egg.
  14. Bake the cake for about 30 minutes in the preheated oven until the crust is turning golden and crunchy. Should the cake turning dark before the end of the baking time, just cover the cake with some aluminum foil.
  15. When the cake is ready, take it out of the oven and let it cool down for some minutes. Dust the cake with some powdered sugar and serve still warm with a dollop of whipped cream.

Zeit für hausgemachtes Eis / Time for homemade ice cream


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Ich habe nicht allzu viele elektrische Küchenhelfer, da die meisten meiner Meinung nach viel zu selten benutzt werden, um den vollgestellten Platz im Küchenschrank zu rechtfertigen.

Aber seit ich eine Eismaschine besitze, bin ich ein totaler Fan von selbstgemachtem Eis. Und auch wenn ich dieses kleine Wunderwerk sogar noch mit einem Stromkonverter zum Laufen bringen muss, da ich das Gerät während unserer Zeit in den USA erstanden habe und wir in Europa bekanntermassen eine andere Stromspannung haben, ist es doch ein sehr gerngesehener Helfer in meiner Küche – vor allen Dingen, wenn es so einen richtig tollen Sommer hat wie gerade eben.

Selber Eis machen klingt erst einmal furchtbar kompliziert und zeitaufwendig, aber liebe Leute lasst euch sagen – es ist sooooo einfach.

Natürlich hat es nicht die easypeasy-Eigenschaften einer fertigen Eiscreme – raus aus dem Kühlfach und los geht die grosse Löffelei.

Wenn das Eis frisch aus der Kühltruhe kommt, braucht man zunächst ein wenig Geduld, bis es die perfekt-cremige Konsistenz erreicht hat, da es zu Beginn ein wenig härter ist. Und wenn es erst einmal anfängt, bei Zimmertemperatur anzutauen, dann geht alles ganz blitzschnell und man muss löffeln, was das Zeug hält, bevor die süsse Köstlichkeit sich verflüssigt.

Aber all diesen Unannehmlichkeiten zum Trotz schmeckt selbstgemachtes Eis einfach sensationell und eure Gäste werden immer bewundernd grosse Augen machen, wenn ihr sagen könnt, dass ihr das Eis selbst hergestellt habt.

Wer keine Eismaschine hat, kann natürlich auch selbst Eis machen, nur muss man sich bewusst sein, dass man dann die Eis-Mixtur während einiger Stunden regelmässig rühren muss, damit es zu dem wird, was es einmal werden soll (also besser einen Tag zu Hause einplanen mit putzen, Steuererklärung, Klamotten ausmisten,…).

Hier hab ich mal ein einfaches aber extrem leckeres Rezept für euch rausgesucht, um euch quasi “anzufüttern”. Denn wer einmal selbstgemachtes Eis geschleckt hat, will immer wieder neue Sorten ausprobieren…

Himbeer-Joghurt-Eis

Zutaten:

  • 250 g frische Himbeeren
  • 300 g Natur-Joghurt, gut gekühlt
  • 250 ml Sahne, gut gekühlt
  • 2 Päckchen (oder 3 gehäufte Teelöffel) Vanille-Zucker
  • 6 Esslöffel Zucker

Zubereitung:

  1. Die Himbeeren waschen, trocken tupfen und pürieren. Wer die Kerne nicht mag, der drückt das Püree noch durch ein Sieb.
  2. Joghurt, Sahne, Vanille-Zucker und Zucker in eine Rührschüssel geben und ungefähr 3-4 Minuten schaumig schlagen.
  3. Die pürierten Himbeeren unter die Joghurt-Masse heben.
  4. Die Masse nun in den Eisbehälter der Eismaschine fühlen und je nach Bedienungsanleitung das Gerät ca. 20 bis 30 min laufen lassen.
  5. Wenn das Eis eine cremige Konsistenz erreicht hat, in einen verschliessbaren Behälter füllen und vor dem Servieren im Gefrierfach noch mehrere Stunden durchfrieren lassen.
  6. Wer keine Eismaschine hat, gibt die Eis-Mixtur ebenfalls in einen verschliessbaren Behälter und stellt das Ganze für 7 – 8 Stunden ins Gefrierfach. Zwischendurch immer wieder umrühren, damit die Masse nicht einfach festfriert, sondern die cremige Eis-Konsistenz bekommt.

Ergibt ca. 1 Liter Eiscreme

2013_07_Himbeer-Joghurt-Eis

I don’t have too many electrical kitchen gadgets since in my opinion they are too seldom in use to justify the crammed space in the kitchen cabinet.

However, since I own an ice cream maker I’m a complete fan of homemade ice cream. Although I have to use a power converter in addition to get this little piece of magic up and running (I bought the machine during our time in the US and we have different voltage here in Europe), it is a very welcomed helper in my kitchen – especially when we have a gorgeous summer like now.

Making your own ice cream sounds in the beginning very complicated and time-consuming. But folks, let me tell you, it is soooo easy.

Of course it doesn’t have the convenient qualities of a store-bought ice cream – get it out of the freezer and start spooning.

Fresh from the freezer you first need a bit of patience till it becomes the creamy deliciousness since it will be a bit firm at the beginning. And when it starts to gain more softness at room temperature you suddenly have to react as quick as a flash and start scooping before it melts forever away in your dessert bowl.

But for all those inconveniences, homemade ice cream just tastes sensational. Moreover, your guests will always look surprised and in awe when you tell them that you made it from scratch.

However, those of you who don’t have an ice cream maker, can still produce their own ice cream. You just should be aware that you have to stir the ice cream mixture on a regular basis for the next couple of hours in order to get the result you want to have (so better plan a day of doing house work, your tax declaration or sorting out the closet,…).

Here, I have a very easy but extremely yummy recipe for you – in a way to get you hooked. Because if you ever tried homemade ice cream you will just want more…

Raspberry-Yogurt-Ice Cream

Ingredients:

  • 1/2 lb (250 g) fresh raspberries
  • 2/3 lb (300 g) plain yogurt (without gelatin), well chilled
  • 1 cup (250 ml) heavy cream, well chilled
  • 2 packages (or 3 teaspoons) vanilla sugar or 2 teaspoons vanilla extract to taste
  • 6 tablespoons granulated sugar

Preparation:

  1. Wash the raspberries, dry them with a paper towel and purée them in the blender. If you don’t like the seeds, strain them through a sieve.
  2. In a bowl whisk the yogurt, vanilla sugar or extract as well as the sugar for 3 to 4 minutes.
  3. Stir the puréed raspberries into the yogurt mixture.
  4. Pour the mix into the freezer bowl of your ice cream maker and let it mix according to the instructions until thickened, about 20 to 30 minutes.
  5. Fill the ice cream into an airtight container and put it into the freezer for several hours before serving.
  6. If you don’t have an ice cream maker, fill the mixture in an airtight container and put it into the freezer for the next 7 to 8 hours. Stir the ice cream on a regular basis in order to get the creamy consistence and not just a frozen block of yogurt.

Makes about ten 1/2-cup servings.