Zeit für hausgemachtes Eis / Time for homemade ice cream


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Ich habe nicht allzu viele elektrische Küchenhelfer, da die meisten meiner Meinung nach viel zu selten benutzt werden, um den vollgestellten Platz im Küchenschrank zu rechtfertigen.

Aber seit ich eine Eismaschine besitze, bin ich ein totaler Fan von selbstgemachtem Eis. Und auch wenn ich dieses kleine Wunderwerk sogar noch mit einem Stromkonverter zum Laufen bringen muss, da ich das Gerät während unserer Zeit in den USA erstanden habe und wir in Europa bekanntermassen eine andere Stromspannung haben, ist es doch ein sehr gerngesehener Helfer in meiner Küche – vor allen Dingen, wenn es so einen richtig tollen Sommer hat wie gerade eben.

Selber Eis machen klingt erst einmal furchtbar kompliziert und zeitaufwendig, aber liebe Leute lasst euch sagen – es ist sooooo einfach.

Natürlich hat es nicht die easypeasy-Eigenschaften einer fertigen Eiscreme – raus aus dem Kühlfach und los geht die grosse Löffelei.

Wenn das Eis frisch aus der Kühltruhe kommt, braucht man zunächst ein wenig Geduld, bis es die perfekt-cremige Konsistenz erreicht hat, da es zu Beginn ein wenig härter ist. Und wenn es erst einmal anfängt, bei Zimmertemperatur anzutauen, dann geht alles ganz blitzschnell und man muss löffeln, was das Zeug hält, bevor die süsse Köstlichkeit sich verflüssigt.

Aber all diesen Unannehmlichkeiten zum Trotz schmeckt selbstgemachtes Eis einfach sensationell und eure Gäste werden immer bewundernd grosse Augen machen, wenn ihr sagen könnt, dass ihr das Eis selbst hergestellt habt.

Wer keine Eismaschine hat, kann natürlich auch selbst Eis machen, nur muss man sich bewusst sein, dass man dann die Eis-Mixtur während einiger Stunden regelmässig rühren muss, damit es zu dem wird, was es einmal werden soll (also besser einen Tag zu Hause einplanen mit putzen, Steuererklärung, Klamotten ausmisten,…).

Hier hab ich mal ein einfaches aber extrem leckeres Rezept für euch rausgesucht, um euch quasi “anzufüttern”. Denn wer einmal selbstgemachtes Eis geschleckt hat, will immer wieder neue Sorten ausprobieren…

Himbeer-Joghurt-Eis

Zutaten:

  • 250 g frische Himbeeren
  • 300 g Natur-Joghurt, gut gekühlt
  • 250 ml Sahne, gut gekühlt
  • 2 Päckchen (oder 3 gehäufte Teelöffel) Vanille-Zucker
  • 6 Esslöffel Zucker

Zubereitung:

  1. Die Himbeeren waschen, trocken tupfen und pürieren. Wer die Kerne nicht mag, der drückt das Püree noch durch ein Sieb.
  2. Joghurt, Sahne, Vanille-Zucker und Zucker in eine Rührschüssel geben und ungefähr 3-4 Minuten schaumig schlagen.
  3. Die pürierten Himbeeren unter die Joghurt-Masse heben.
  4. Die Masse nun in den Eisbehälter der Eismaschine fühlen und je nach Bedienungsanleitung das Gerät ca. 20 bis 30 min laufen lassen.
  5. Wenn das Eis eine cremige Konsistenz erreicht hat, in einen verschliessbaren Behälter füllen und vor dem Servieren im Gefrierfach noch mehrere Stunden durchfrieren lassen.
  6. Wer keine Eismaschine hat, gibt die Eis-Mixtur ebenfalls in einen verschliessbaren Behälter und stellt das Ganze für 7 – 8 Stunden ins Gefrierfach. Zwischendurch immer wieder umrühren, damit die Masse nicht einfach festfriert, sondern die cremige Eis-Konsistenz bekommt.

Ergibt ca. 1 Liter Eiscreme

2013_07_Himbeer-Joghurt-Eis

I don’t have too many electrical kitchen gadgets since in my opinion they are too seldom in use to justify the crammed space in the kitchen cabinet.

However, since I own an ice cream maker I’m a complete fan of homemade ice cream. Although I have to use a power converter in addition to get this little piece of magic up and running (I bought the machine during our time in the US and we have different voltage here in Europe), it is a very welcomed helper in my kitchen – especially when we have a gorgeous summer like now.

Making your own ice cream sounds in the beginning very complicated and time-consuming. But folks, let me tell you, it is soooo easy.

Of course it doesn’t have the convenient qualities of a store-bought ice cream – get it out of the freezer and start spooning.

Fresh from the freezer you first need a bit of patience till it becomes the creamy deliciousness since it will be a bit firm at the beginning. And when it starts to gain more softness at room temperature you suddenly have to react as quick as a flash and start scooping before it melts forever away in your dessert bowl.

But for all those inconveniences, homemade ice cream just tastes sensational. Moreover, your guests will always look surprised and in awe when you tell them that you made it from scratch.

However, those of you who don’t have an ice cream maker, can still produce their own ice cream. You just should be aware that you have to stir the ice cream mixture on a regular basis for the next couple of hours in order to get the result you want to have (so better plan a day of doing house work, your tax declaration or sorting out the closet,…).

Here, I have a very easy but extremely yummy recipe for you – in a way to get you hooked. Because if you ever tried homemade ice cream you will just want more…

Raspberry-Yogurt-Ice Cream

Ingredients:

  • 1/2 lb (250 g) fresh raspberries
  • 2/3 lb (300 g) plain yogurt (without gelatin), well chilled
  • 1 cup (250 ml) heavy cream, well chilled
  • 2 packages (or 3 teaspoons) vanilla sugar or 2 teaspoons vanilla extract to taste
  • 6 tablespoons granulated sugar

Preparation:

  1. Wash the raspberries, dry them with a paper towel and purée them in the blender. If you don’t like the seeds, strain them through a sieve.
  2. In a bowl whisk the yogurt, vanilla sugar or extract as well as the sugar for 3 to 4 minutes.
  3. Stir the puréed raspberries into the yogurt mixture.
  4. Pour the mix into the freezer bowl of your ice cream maker and let it mix according to the instructions until thickened, about 20 to 30 minutes.
  5. Fill the ice cream into an airtight container and put it into the freezer for several hours before serving.
  6. If you don’t have an ice cream maker, fill the mixture in an airtight container and put it into the freezer for the next 7 to 8 hours. Stir the ice cream on a regular basis in order to get the creamy consistence and not just a frozen block of yogurt.

Makes about ten 1/2-cup servings.

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Zitronenfrische Sommer-Pasta / Lemon fresh summer pasta


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Endlich ist der Sommer da – faule Nachmittage im Garten, schwimmen, Rad fahren, wandern…herrlich! Eigentlich will man gar nicht mehr ins Haus zurück. Sollte sich dann doch mal der Hunger melden (und das tut er sicher!), dann sind einfache und schnelle Rezepte gefragt, welche den Einsatz am Herd so kurz wie möglich halten. Und wenn’s noch frisch und leicht schmeckt, dann ist das Sommergericht perfekt…

Hier ist eines meiner Lieblingsrezepte für diese Jahreszeit:

Pasta mit Basilikum, schwarzen Oliven und Zitrone

Zutaten für 4 Personen:

  • 500 g trockene Spaghetti oder Fettuccine
  • 1/2 Tasse frisch gepresster Zitronensaft
  • 4 Esslöffel fruchtiges Olivenöl
  • 3/4 Tasse geriebener Parmesan
  • 3/4 Tasse schwarze entsteinte Oliven
  • 1 1/4 Tasse Basilikumblätter, grob zerhackt
  • Schwarzer Pfeffer und Meersalz aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Die Pasta nach Packungsanleitung kochen.
  2. Zitronensaft und Olivenöl in einer Schüssel verrühren und Parmesan, Oliven und Basilikum untermischen. Nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Wenn die Pasta al dente ist, abgiessen und in den Topf zurückgeben. Die Sauce hinzugeben und vermengen.
  4. Sofort servieren.

Pasta mit Basilikum, schwarzen Oliven und Zitrone

Finally, summer has arrived – lazy afternoons in the garden, biking, swimming, hiking…lovely! In fact, it feels you don’t want to go back into the house again at all. In case your appetite knocks on the door (and I’m sure it will!) you need easy and quick recipes that limit the time at the stove as much as possible. And if it tastes fresh and light on top of it, then it’s the perfect summer dish…

Here is one of my favorite recipes for this season:

Pasta with basil, black olives and lemon

Ingredients:

  • 1lb (500 g) dry spaghetti or fettuccine
  • 1/2 cup freshly pressed lemon juice
  • 4 tablespoons fruity olive oil
  • 3/4 cup grated Parmesan cheese
  • 3/4 cup pitted black olives
  • 1 1/4 cup basil leaves, roughly chopped
  • Freshly ground black pepper and sea salt

Preparation:

  1. Cook the pasta according to the instructions.
  2. Mix the lemon juice and olive oil in a bowl. Stir in the Parmesan, olives and basil. Season with salt and pepper to taste.
  3. Drain the pasta when al dente and put it back into the pot. Stir in the lemon basil sauce and mix well.
  4. Serve immediately.

Serves 4

Erdbeer-Köstlichkeit / Strawberry Deliciousness


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Endlich ist Erdbeerzeit und hier ist eines meiner liebsten Rezepte, diese kleinen roten Früchtchen zu einem wunderbaren Dessert zu verarbeiten.

Erdbeer-Tiramisu

Rezept für 4-6 Personen:

  • 500 g Erdbeeren
  • 100 g Zucker
  • 80g Löffelbiskuits
  • 3-4 EL Orangensaft oder Amaretto
  • 250 g Quark
  • 250 g Mascarpone
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 75 ml Schlagsahne

Für die Dekoration:

  • 1 TL Puderzucker
  • 1 TL Kakaopulver
  • ein paar schöne kleine Erdbeeren
  • ein paar Minzblätter

Zubereitung:

  1. Erdbeeren waschen, putzen und je nach Grösse vierteln oder halbieren. Die Erdbeeren in eine Schüssel geben und mit der Hälfte des Zuckers bestreuen und beiseite stellen.
  2. Löffelbiskuits in eine grosse flache Form oder Dessertschalen legen und mit der Hälfte des Orangensafts oder Amaretto beträufeln.
  3. Den restlichen Zucker mit dem Quark, Mascarpone und Vanillezucker in eine Schüssel geben und glattrühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Quarkmasse heben. Mit dem restlichen Orangensaft / Amaretto nach Belieben aromatisieren.
  4. Die Erdbeeren auf den vorbereiteten Löffelbiskuit verteilen und zum Schluss die Quarkmasse darübergeben und glattstreichen. Kühl stellen.
  5. Vor dem Servieren den Puderzucker und Kakao mischen und das Tiramisu damit bestäuben. Mit den restlichen Erdbeeren und der Minze dekorieren.

Guten Appetit!

2013_Erdbeer-Tiramisu

Finally, it’s strawberry time and this is one of my favorite recipes turning those little red fruits into a delicious dessert.

Strawberry Tiramisu

Recipe for 4-6 Portions:

  • 1 lb (500 g) strawberries
  • 1/2 cup (100 g) sugar
  • 20 lb (80 g) lady fingers
  • 3-4 tablespoons orange juice or Amaretto
  • 550 lb (250 g) tangy greek yogurt (my favorite brand in the US is Fage Greek Yogurt) if you can’t get “quark” (curd) which is the original ingredient (very popular in the German and Austrian cuisine)
  • 550 lb (250 g) mascarpone
  • 1 package vanilla sugar or 1 teaspoon vanilla extract
  • 1/3 cup (75 ml) whipped cream

For decorating:

  • 1 teaspoon icing (powdered) sugar
  • 1 teaspoon cocoa
  • a few small strawberries
  • a few mint leaves

Preparation:

  1. Wash and trim the strawberries. Cut them into halves or quarters depending on the size and put the strawberries into a bowl. Sprinkle half of the sugar over the strawberries and put them aside.
  2. Place the lady fingers into a flat baking dish or small dessert bowls. Drizzle half of the orange juice or Amaretto over it.
  3. Put the rest of the sugar, the greek yogurt, mascarpone and vanilla sugar / extract into a bowl and mix everything together. Whip the cream and fold it into the mascarpone mix. Flavor the mixture with the rest of the orange juice / Amaretto to taste.
  4. Layer the strawberries on the prepared lady fingers and scoop the cream over it. Put into the fridge.
  5. Before serving mix the icing sugar and cocoa and sprinkle it over the tiramisu. Decorate the dessert with the rest of the strawberries and the mint leaves.

Enjoy!!!

Die Mischung macht’s – auch im Gemüsebeet / It’s all in the mix – also in the veggie patch


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Wer es nicht schon längst gemacht hat, sollte es schnell noch tun:

Ein paar Töpfe rauskramen und Erde ohne Torf (nicht nur für einen grüneren Daumen sondern auch für einen grüneren Planeten) besorgen und los geht’s…jetzt ist genau die richtige Zeit, um seinen eigenen kleinen Gemüse-, Obst- und Kräutergarten anzulegen. Selbst auf dem kleinsten Balkon kann man erstaunlich vielfältig gärtnern – Tomaten, Erdbeeren, Paprika, Salat, alle möglichen Kräuter und noch vieles andere gedeiht ganz wunderbar mit ein bisschen Liebe, Geduld und natürlich Sonne.

Wenn man verschiedene Pflanzen in einem Topf zusammen unterbringt, sollte man allerdings auf die richtige Mischung achten. Denn wie im richtigen Leben kann nicht jeder mit jedem und das sollte man auch beim Grünzeug respektieren (vorausgesetzt man will als Gärtner sprichwörtlich die Früchte seiner Arbeit ernten). Ein guter Anfang ist dabei, diese sehr anschauliche Übersicht zu studieren, wobei man darauf achten sollte, die mögliche Nachbarschaft von beiden Seiten her auf Sympathie zu überprüfen, denn manchmal besteht der Vorbehalt nur von einer Partei.

Also, dann mal ran an die Schaufel und gutes Gelingen…

2013_Gemüse- und Kräutergarten

Everyone who hasn’t done it yet, should do it quickly now:

Get some pots and planting soil without peat moss (for a greener thumb as well as a greener planet) and off you go…it’s the perfect time to create your own little veggie, fruit and herb garden. Even on the smallest balcony you can grow a huge variety of crops: tomatoes, strawberries, peppers, lettuce, all sorts of herbs and lots more can flourish fantastically with a little love, patience and of course sun.

However, if you’re planning to accommodate different kinds of plants in one pot you should pay attention to the right mixture. Like in real life not everyone gets along with each other and so do some greens. A good start is to study this very helpful table (sorry English-speaking folks, I found it only in German) whereas you should check both neighbors whether they like each other…sometimes reservation exists only on one side.

With that being said have fun trying out…

Pfingstrosen frisch vom Acker / Peonies fresh from the field


Leider besitze ich keinen Garten, wo ich meine eigenen Blumen ziehen könnte, aber zum Glück gibt es immer mehr Bauern, die Blumen zum selber schneiden anbauen. Von dort kommen auch diese wunderbaren, pinkfarbenen Pfingstrosen…

Unfortunately I don’t have a garden where I can plant my own flowers but luckily there are more and more farmers who grow flowers for self-picking. From there I got these wonderful pink peonies…

PicMonkey Collage Pfingstrosen

Mein Mitbringsel aus Südtirol / My souvenir from South Tyrol (Italy)


Eine Urlaubswoche im schönen Südtirol geht zu Ende. Neben jeder Menge Ideen für traditionelle Knödel aller Art (mit Spinat, Käse, Pilzen, Schokolade, Erdbeeren…lecker!!!) habe ich mir auch noch ein mehrjähriges Bergbohnenkraut vom Bio-Kräuterhof in Seis bei Bozen (www.pflegerhof.com) mitgebracht. Das kann man sowohl für die klassischen Gerichte mit grünen Bohnen als auch in diversen Tomatengerichten einsetzen. Das wird dann demnächst mal ausprobiert…

A week of vacation in beautiful South Tyrol (Italy) is slowly coming to an end. Besides bringing back a lot of great ideas for traditional dumplings of all kind (with spinach, cheese, mushrooms, chocolate, strawberries…yummy!) I also got a perennial winter savory from an organic herb farm located in Seis near Bozen (www.pflegerhof.com). The herb can be used both in traditional dishes with green beans as well as in dishes with tomatoes. Will try that out soon….

Winter Savory